Der Zahnschmelz ist die härteste Substanz in
unserem Körper, aber er wird im Laufe des Lebens
großen Belastungen ausgesetzt. Ein vorzeitiger
Abbau des Zahnschmelzes ist die Konsequenz unserer
veränderten Lebens- und Essgewohnheiten. Früher
hatten wir feste Essenszeiten - in der Regel 3x täglich.
Heute konsumieren wir häufiger kleine Snacks
und essen gesundheitsbewusster. Unsere Zähne
sind daher einer höheren Belastung ausgesetzt.
Die Empfehlung nach dem Essen die Zähne zu putzen
führt dazu, dass der Zahnschmelz zu seinem empfindlichsten
Zeitpunkt, vor allem nach Genuss von säurehaltigen
Lebensmitteln, besonders belastet wird. Denn im Anschluss
an eine Mahlzeit werden Mineralien aus dem Zahn herausgelöst.
Hierdurch wird der Zahnschmelz weich und kann besonders
leicht abgetragen und so dünner werden. Die
tieferliegenden Bestandteile des Zahnes (Dentin
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scheinen dann hindurch. Im Laufe der Zeit wirkt der
Zahn gelblicher und man putzt noch intensiver in
der Annahme, es handele sich um Verfärbungen
durch unzureichende Mundhygiene. Auch ein leichtes
Ziehen kann ein Warnsignal dafür sein, dass
der Zahnschmelz dünner und dadurch für Reize durchlässig
geworden ist.
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